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JDBK erhält Belobigung für Behindertenarbeit

 

Zum Thema: Inklusion

"Inklusion" bedeutet Einbeziehung, Einschluss, Dazugehörigkeit: Jeder Mensch ist willkommen - die Unterschiedlichkeit der Menschen wird anerkannt und wertgeschätzt.

Die Betroffenen haben nicht die Aufgabe, ihre Bedürfnisse an (angebliche) gesellschaftliche Notwendigkeiten anzupassen, sondern die Gesellschaft hat die Aufgabe, sich auf die Bedürfnisse der Betroffenen einzustellen. 

Dies bedeutet für die Schule , dass ALLE Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt der Überlegungen stehen und alle eine bestmögliche Förderungen erhalten sollen. Die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung spricht von einer umfassenden Teilhabe als Menschenrecht. 

Quelle: www.stadt-koeln.de, www.wikipedia.de

Um die Zubereitung und Ausgabe der Speisen kümmern sich dabei 13 Menschen mit Behinderungen, die unter Anleitung einer Fachkraft in der Küche der Mensa zu Systemgastronomen ausgebildet werden. 

Eine vorbildliche Herangehensweise an das hoch aktuelle Thema "Inklusion" , fand Kölns Oberbürgermeister Jürgen Roters. Im Rahmen des "Kölner Innovationspreises Behindertenpolitik" erhielt das JDBK deshalb eine Belobigung. 

"Wir sind stolz und glücklich darüber" so Liane Völler von den GWK, "dass unsere erfolgreichen Bemühungen um Inklusion und Teilhabe durch Arbeit Anerkennung finden."

Die Kooperation zwischen dem JDBK und den GWK begann mit der Einstellung von drei Schul- und einem Hausmeisterassistenten. "Unsere Lehrkräfte erleben die Assistenten als spürbare Unterstützung. Sie nehmen ihnen Arbeiten ab, die früher viel Lehrerarbeitszeit, oft sogar Unterrichtszeit gekostet haben" sagt Lothar Scheffel, Schulleiter des JDBK. Schulassistenten verwalten die schuleigenen Notebooks, die Unterrichtsmaterialien und Sportgeräte, geben Kreide und Stifte aus oder stempeln Schülerausweise. Darüber hinaus gehen sie dem Hausmeister zur Hand und sorgen dafür, dass Lehrerzimmer, Teeküche und Toiletten in Ordnung bleiben.

Da das vom Landschaftsverband Rheinland (LVR) geförderte Projekt am 31. Januar 2012 ausläuft, arbeiten das JDBK und die GWK mit Hochdruck an einer dauerhaften Lösung, um dieses mustergültige Beispiel gelebter Inklusion fortführen zu können. „Wir würden uns freuen“ stellt Lothar Scheffel fest, „wenn Inklusion nicht nur ständig gefordert wird, sondern auch dort, wo sie bereits gelebt wird, in angemessener Weise gefördert wird."

"Für die Menschen, die sich an ihren neuen Arbeitsplätzen sehr wohl fühlen, wäre es eine persönliche Katastrophe, wenn sie diese aufgeben müssten“, ergänzt Liane Völler von den GWK.

> zur Berichterstattung auf der Homepage der Stadt Köln

> zum Kommentar zur Situation von Menschen mit Behinderungen 

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