 Besuch der Stadtbibliothek Bergheim
Herr Cremer hat mit der Klasse IT09B 23. Juni 2010 im Rahmen des Moduls "Erwerbung" die Stadtbibliothek Bergheim besucht.
mehr ...  Projekte der Mittelstufen (IT08A-C)
Auch in diesem Jahr haben die Mittelstufen wieder Informationsdienste erstellt.
mehr ...  Das „Gedächtnis der Gesellschaft“ - Ein Besuch im Stadtarchiv Bonn
Am 19. Februar 2010 um 9 Uhr traf unsere Klasse im Stadtarchiv in Bonn ein und wurde von den Mitarbeitern freundlich begrüßt. Da wir im Unterricht gerade das Thema Archiv behandeln, freuten wir uns, die Arbeit in einem Archiv näher betrachten zu dürfen.
Wir sammelten uns im Lesesaal, wo Frau Dr. Leiverkus mit einer kleinen Einführung begann. Es stellte sich die Frage: „Was ist eigentlich ein Archiv?“.
Wir unterhielten uns ausführlich über die Tätigkeiten eines Archivars und über das Bonner Stadtarchiv selbst. Durch unser Vorwissen aus dem Schulunterricht kam uns einiges bekannt vor. Zum Beispiel, dass es aufgrund des föderalistischen Aufbaus in Deutschland verschiedene Archivsparten gibt und sich die kommunalen Archive selbst verwalten.
Frau Dr. Leiverkus erklärte uns, dass das Stadtarchiv alle städtischen Unterlagen übernimmt, die von den jeweiligen Dienststellen abgegeben werden. Hierbei kann es sich auch um nicht-städtische Unterlagen handeln, die aber Informationen über die Stadt Bonn enthalten. Es finden sich auch Sammlungen zu bestimmten Themenbereichen oder über Personen, z. B. Ernst Moritz Arndt. U. a. werden auch Zeitungen und seit 1899 Zeitungsausschnitte gesammelt. Diese werden den Kunden als Mikrofilm zur Verfügung gestellt, um die Originale zu schonen. Die Bestandserhaltung, so Frau Dr. Leiverkus, ist ein sehr wichtiger Aspekt. Um den Zerfall zu verhindern, muss u. a. säurehaltiges Papier entsäuert werden. Das Stadtarchiv Bonn beteiligt sich an der von der Landesregierung NRW aufgelegten Bestandserhaltungsmaßnahme „Massenentsäuerung“ für Archive, bei der es insbesondere um industriell gefertigtes Papier aus der Zeit von ca. 1830 bis ca. 1970 geht.
Der Umfang an Archivgut ist (vor allem durch Übernahmen nach 1945) bereits auf ca. 12 Regalkilometer angewachsen.
Natürlich werden nie alle Unterlagen übernommen, die der jeweilige Registraturbildner abgibt. Wir erfuhren unter anderem, dass die Archivalien zum Beispiel nach ihrer Dicke und nach ihrer Vollständigkeit übernommen werden. Weitere Kriterien sind der Zustand und der Buchstabe. Manche Akten werden aufgrund ihrer Buchstaben übernommen. (z.B. alle Personenakten, bei denen der Nachname mit „M“ beginnt). Bei vielen ähnlichen Akten, so sagt Frau Dr. Leiverkus, wird oft nach dem Zufallsprinzip entschieden. Meist werden nur 10 % der Abgaben übernommen, der Rest wird kassiert. Dabei können kleine Restaurationen in der Archivwerkstatt vollzogen werden. Für größere Schäden benötigt das Archiv Spezialisten.
Nach der Einführung erwartete uns ein Rundgang durch das Archiv. Herr Ernzerhoff, einer von sechs Archivaren des Stadtarchivs, führte uns herum und zeigte uns die Bestände. Das Stadtarchiv ist in drei verschiedene Bereiche gegliedert: Stadtarchiv, Stadthistorische Bibliothek und Dokumentation (Bildbereich).
Er erklärte uns, dass die Stadthistorische Bibliothek eine öffentliche, wissenschaftliche Spezialbibliothek sei. Die Benutzung der zirka 140000 Bücher ist gebührenfrei.
Dann zeigte er uns einige der sechs Magazine. Die Magazine sind das Herzstück des Archivs. Dort wird das Schriftgut der Stadtverwaltung Bonn, der früher selbstständigen Städte Bad Godesberg und Beuel, des Amtes Duisdorf sowie der Orte Oberkassel, Holzlar und Hoholz, die bei der Kommunalreform 1969 mit Bonn vereinigt wurden, verwahrt. Zu diesem teilweise mehrere Jahrhunderte alten Verwaltungsschriftgut kommen rund 275 Nachlässe von Bürgern, Vereinen und Firmen hinzu, außerdem noch Sonderbestände und Sammlungen, zum Beispiel Karten und Pläne, Münzen und Medaillen, sowie Briefe von Bonner Persönlichkeiten (s. o.). Die Sammlung der Urkunden beginnt mit dem Jahre 1256, die Bonner Kirchenbücher liegen aus dem 17. und 18. Jahrhundert vor.
Zunächst sahen wir das Bibliotheksmagazin, das angehende Famis mit der Fachrichtung Bibliothek natürlich am meisten interessiert. Danach folgte eines der Archivmagazine. Wir erhielten Einblicke in Schriftgut aus kurfürstlicher, französischer sowie preußischer Zeit. Herr Ernzerhoff zeigte uns noch dazu ein Kirchenbuch mit dem Taufeintrag Ludwig van Beethovens, den wir uns interessiert anschauten.
Im Anschluss daran führte uns der Weg zu Herrn Lommatzsch, einem Azubi aus dem zweiten Lehrjahr. Er erklärte uns mithilfe des Computers, wie man mit dem Programm „Augias“ in den Datenbanken recherchiert. Außerdem sahen wir, wie man Hausakten verzeichnet und ein Findbuch erstellt. Nach dieser theoretischen Vorführung (und einer kleinen Pause) folgte sogleich die Praxis. In Gruppenarbeit versuchten wir einen Sütterlin- und Kurrentschrifttext ins Deutsche zu übertragen. Zwar kamen wir nur langsam voran und bald war die Verzweiflung groß, aber Frau Georg erlöste uns bald und wir bekamen die deutsche Übersetzung.
Zum Abschluss durften wir die Verzeichnung von Hausakten durchführen. Hierbei übertrugen wir den Namen, den Betreff und die Nummer der Akte auf eine Karteikarte. In der Regel wird diese Tätigkeit mittels einer speziellen Archivsoftware am PC durchgeführt.
Wir schauten uns Baupläne, Genehmigungen und Beschwerden an. Das Entziffern so manchen Blattes gestaltete sich jedoch etwas schwierig, so dass Frau Georg mit Rat und Tat zur Seite stand und uns den Verlauf des Aktengeschehens erläuterte.
Nach vier informativen Stunden neigte sich unser Klassenbesuch im Stadtarchiv schließlich dem Ende zu.
Da wir in unserer Klasse nur mit der Fachrichtung Bibliothek vertraut sind, war es für uns besonders interessant, die Fachrichtung Archiv kennen zu lernen und die Theorie aus dem Unterricht in der Praxis zu sehen.
Wir bedanken uns bei dem Stadtarchiv Bonn für die lehrreichen Stunden und freuen uns, wenn wir noch mal vorbei schauen dürfen!
Die IT09C des Joseph-DuMont-Berufskollegs
Text: S. Grüneberg, M. Marbach
 Transskriptionsübungen und Linkliste zu den Hilfswissenschaften
Im Rahmen des Oberstufenunterrichts haben die Auszubildenden der Fachrichtung Archiv Quellen aus ihren Archiven transskribiert und kommentiert.
Darüberhinaus haben Sie ein Linkliste im HTML-Format zu den Historischen Hilfswissenschaften erstellt. Die Datei kann im zip-Format heruntergeladen werden. 
 Desktopsuchmaschinentest
Die IT06B / FR IuD hat im SBL-Unterricht einen Test von Desktopsuchmaschinen durchgeführt und die Ergebnisse in einem Blog abgelegt:
Zur Testseite ...  Wagenbach meets JDBK
Der Wagenbach-Verlag stellte sich im JDBK vor. Ein Bericht von Ralf Hambitzer
mehr ...  Erstellung von Informationsdiensten
Die IT06A hat zwei Informationsdienste zum Berufsbild "Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste erstellt".
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 Exkursion der IT07A zum Archiv der Sozialen Demokratie
Ein Schülerinnen-Bericht
mehr ...  Provenienzprinzip live
Fachangestellte für Medien und Informationsdienste besuchen das Archiv für cristlich-demokratische Politik der Konrad-Adenauer-Stiftung.
mehr ...  Die IT06B auf ihrem Streifzug im DIMDI
Am Montag, den 12.02.2007, stand für uns angehende Informationsmanagerinnen und Informationsmanager, die sich im ersten Jahr ihrer Ausbildung befinden, eine Lehrfahrt in das Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI), an. Das Institut bietet seit 30 Jahren Zugang zu fundiertem Medizinwissen.
Unsere 26 Schülerinnen und Schüler starke Klasse erfuhr aus erster Hand im Rahmen der dreistündigen Exkursion, wie das Institut aufgebaut und organisiert ist. Neben medizinischen Fachbegriffen gab es Wissenswertes über Datenbanken und zum Thema Recherche. Wir lernten sogar von zwei im DIMDI beschäftigten Schülerinnen unserer Klasse nach dem Motto „Schüler lernen von Schülern“. Praktische Übungen, also „Learning by doing“, gab es am Ende der Veranstaltung um Gelerntes anzuwenden.
Zum Bericht ...  Von Abstracts bis ZB MED : Ein Tag im DIMDI
Aufgrund unseres derzeitigen Unterrichtsthemas: Einführung in die Fachrichtung IuD ließ sich ein Besuch im Deutschen Institut für medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) gut in die Unterrichtsgestaltung einbinden, um bei aller notwendigen Theorievermittlung nicht die praktische Umsetzung aus den Augen zu verlieren.
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Zuletzt aktualisiert: 15:38 16/08 2010
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