Am Mittwoch, dem 17. September 2025, besuchten die Schülerinnen und Schüler der Internationalen Förderklassen (IFK) eine besondere Ausbildungsbörse. Diese wurde in enger Zusammenarbeit zwischen der Industrie- und Handelskammer (IHK) und dem Türkischen Generalkonsulat organisiert. Austragungsort war das Generalkonsulat der Republik Türkei selbst, das zahlreichen regionalen und überregionalen Unternehmen eine Plattform bot, um mit potenziellen Auszubildenden ins Gespräch zu kommen.
Mutprobe mit echtem Lerneffekt
Für die IFK-Schülerinnen und -Schüler war der Messebesuch mehr als ein Ausflug: Jede und jeder hatte die Aufgabe, mindestens fünf Unternehmen anzusprechen und nach Praktikumsmöglichkeiten zu fragen. Damit konnten die Jugendlichen direkt ausprobieren, was sie im Unterricht zuvor in Rollenspielen geübt hatten – vom Händedruck bis zur Selbstpräsentation.
Und tatsächlich: Einige Gespräche verliefen sehr erfolgreich. So zeigte sich die Brauerei Früh besonders offen gegenüber Bewerberinnen und Bewerbern mit geringen Deutschkenntnissen und betonte ihren dringenden Bedarf an Köchinnen und Köchen. Auch ein Seniorenheim war interessiert und bot Möglichkeiten für ein Praktikum.
Natürlich lief nicht alles reibungslos: „Ich war so nervös, dass ich gar kein Deutsch mehr konnte“, gestand Mansoor aus der IFK A. Damit stand er höchstwahrscheinlich nicht allein da…. Aber gerade diese Erfahrung machte allen deutlich, wie wichtig die Sprache im Berufsleben ist und wie sehr es sich lohnt, die eigenen Kenntnisse weiter zu verbessern.
Ein kleines Trostpflaster für die Anstrengungen
Für einen gelungenen Abschluss der Veranstaltung sorgte das Türkische Generalkonsulat selbst: Mit einem reichhaltigen Buffet aus Döner, Würstchen und türkischem Gebäck sowie einer Tombola mit attraktiven Preisen wurden die Mühen der Jugendlichen belohnt.
Fazit
Die Ausbildungsmesse war für alle Beteiligten eine wertvolle Erfahrung. Die Schülerinnen und Schüler konnten erste Kontakte knüpfen. Sie erfuhren „live“, wie ein Vorstellungsgespräch verläuft und wie wichtig gute Deutschkenntnisse sind, um beruflich etwas erreichen zu können.
Text: Carola Ehret