Kulturen verstehen und tolerieren

KulturIIDas Kreissymbol bedeutet „Daumen hoch“, der Pfeil hingegen „auf den Oberschenkel klopfen“ usw. Die Regeln sind klar – jetzt muss ich nur schnell sein und ich entscheide die Spielrunde für mich. Weiter geht’s zum nächsten Gruppentisch. Das Kreissymbol wird gewürfelt, mein Daumen schnellt hoch und alle gucken mich verdutzt an! Habe ich was falsch gemacht? Keiner versteht meine Sprache! Aber das sind doch die Regeln – oder läuft das hier anders?

Im Bekannten fühlen wir uns meist wohl. Wir sind mit den Regeln vertraut, und das gibt uns ein Gefühl von Sicherheit – wir befinden uns in der Komfortzone. Unbekannte Situationen oder Umgebungen hingegen bedeuten für viele Menschen Stress. Die Angst, in Fettnäpfchen zu treten oder missverstanden zu werden, lässt den Adrenalinpegel steigen – komfortabel und entspannt fühlt sich anders an. Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler aus den Internationalen Förderklassen, der höheren Berufsfachschule und des Großhandels am Joseph-DuMont-Berufskolleg erlebten genau diese beschriebene Situation in dem Workshop.

Die kulturelle Reise der Teilnehmenden ging weiter über Marokko, Japan, den USA, Syrien und Italien. Ein interkultureller Workshop muss sich natürlich auch mit der Frage nach dem „typisch Deutschen“ befassen: Na klar, Sauberkeit, Pünktlichkeit, Fleiß und – ja es tut weh! – der Gartenzwerg. Aber woher dieser ursprünglich stammt überraschte dann doch... Interesse geweckt? Dann seid dabei beim nächsten interkulturellen Workshop Tag am Joseph-DuMont-Berufskolleg!

Den Abschluss bildete ein traditioneller türkischer Hilal-Tanz, bei dem die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler für einen stimmungsvollen, gemeinsamen Abschluss sorgten.