FACHANGESTELLTE FUR MEDIEN INFORMATIONSDEINSTE

Projekte des Bildungsgangs Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste

Ein wesentliches Element der schulischen Ausbildung am JDBK ist die Projektarbeit, die während der gesamten Ausbildungszeit in die schulische Arbeit integriert ist.
An dieser Stelle möchten wir stellvertretend für die Vielzahl von Projekten, die im Bildungsgang FaMI am JDBK durchgeführt worden sind, eine kurze Übersicht der Arbeiten aus dem letzten Schuljahr vorstellen:

  • Entwicklung eines Escape-Room zur Nutzung des OPAC für die Stadtbibliothek Leverkusen
  • Lernvideo für FaMIs: „Der integrierte Geschäftsgang“ (mit Legetechnik)
  • Vormerkungs- und Rückgabeverfahren in der Stadtbibliothek Köln (Video)
  • Infobroschüre + Flyer: „Persönliches Digitales Archivieren“
  • Altersbegrenzung bei der Nutzung von Mangas - Entwicklung einer Systematik
  • Organisation eines Medienflohmarktes für krebskranke Kinder (erzielte Spendensumme 612, 73 €)
  • Entwicklung einer App „Lernen für die Zwischenprüfung“ (demnächst kostenlos im Google Playstore)

Zur Veranschaulichung haben wir im Folgenden Fotos, Berichte und Materialien zu einer Auswahl weiterer bisher durchgeführter Projekte und Sonderveranstaltungen angefügt, die einen anschaulichen Einblick in die Unterrichtsarbeit vermitteln können. Besonders erwähnen möchten wir an dieser Stelle noch, dass 2011 der SuMa-Award für die Erstellung der Praktikumsdatenbank verliehen wurde und 2015 der Marianne-Englert-Preis an den Bildungsgang für das Projekt „FaMI-Caching“ vergeben wurde. (http://www.vfm-online.de/weblog/wp-content/uploads/2014/01/info7_2015-2_s12-14.pdf)

... oder jüngst:

Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien zu Gast im Bildungsgang FaMI- Oberstufe

Jugendschutz vs MeinungsfreiheitHat nicht jeder von euch schon einmal etwas gesehen, gelesen oder gehört, das ihn verstört hat?

Zum Beispiel: Lieder, Manga, Filme, Serien oder Internetseiten?

Durch den kulturellen Wandel in der Gesellschaft kann heute jeder von überall auf Medien zugreifen und diese auch im Internet zur Verfügung stellen. Deshalb ist es für die Bundesprüfstelle eine schwierige Aufgabe und ein Wettlauf gegen die Zeit, jugendgefährdende Medien unerreichbar für Kinder und Jugendliche zu machen.

Um die Entscheidung unter Berücksichtigung der geltenden Gesetze treffen zu können, ob Medien gefährdend sind und deshalb beschränkt zugänglich gemacht werden müssen oder sogar ein Fall für die Staatsanwaltschaft sind, trifft sich die BPjM in einem 12-er Gremium. Bei der Zusammensetzung dieses Gremiums wird darauf geachtet, dass Menschen aus den Bereichen Religion, Politik, Bildung, Kunst und Kultur vertreten sind. Damit wird ein repräsentativer Querschnitt unserer heutigen Gesellschaft abgebildet.

Weiterlesen

Leitfaden für Schulbibliotheken

ProjektFotoWir, vier Azubis des Bildungsgangs Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste, haben im Rahmen einer Projektarbeit einen Leitfaden für die Einrichtung einer Schulbibliothek entwickelt. Dieser enthält eine Vielzahl von Hinweisen, Anregungen und Erfahrungen aus unserer beruflichen Praxis, die „Bibliotheksneulingen“ beim Aufbau und der Organisation einer Schulbibliothek unterstützen. Neben vielen anderen Aspekten gibt der Leitfaden konkrete Hinweise zum Bestandsaufbau, zur Medienauswahl, zur Systematik, zur Nutzerverwaltung und zum Datenschutz.

Wir haben etwa drei Monate an diesem Projekt gearbeitet. Leitfaden

Zunächst haben wir mehrere Schulen mit eigener Bibliothek interviewt, um einen Einblick in die praktischen Anwendungen zu erhalten. Danach haben wir auf der Basis der Befragungsergebnisse diesen Leitfaden entwickelt. Nun hoffen wir, dass unsere Anleitung zur Einrichtung von Schulbibliotheken motiviert und bei der Umsetzung von Nutzen ist.

> Siehe: Leitfaden zum Aufbau einer Schulbibliothek

„Meisterschüler geehrt“

Bester19.2Nicht immer nimmt man Dienstgeschäfte, die außerhalb der Schule stattfinden, gern wahr. Das war allerdings am 29.04.2019 ganz anders. Zusammen mit der Schulleitung des JDBK hatte die Bildungsgangleitung des Bildungsgangs Fachangestellte/r für Medien- und Informationsdienste (FaMI) die angenehme Pflicht, die Zentrale Abschlussfeier des Ausbildungsverbundes Köln/Bonn der Winterprüfung 2018/2019 in den Räumen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung besuchen zu dürfen.

Galt es doch, die Ehrung des Prüfungsbesten Philipp Zeuner, der als Jahrgangsbester seine Ausbildung beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB) mit sehr gutem Erfolg abgeschlossen hat, begleiten zu dürfen. Stellvertretend für das gesamte Lehrerteam des Bildungsgangs FaMI am JDBK gratulierten Schulleiter Michael Piek und die stellvertretende Bildungsgangleiterin Anke Köhn ihrem „Meisterschüler“. 

Die drei Schritte zur Lebendigen Bibliothek am JDBK

Schritt 1: Projektstart gelungen!

LB1Es hat ein bisschen gedauert, aber jetzt läuft die Sache! – Die Mittelstufenklasse IT 2B hat die Projektidee "Gestaltung und Betreuung der Lebendigen Bibliothek am JDBK" aufgegriffen und arbeitet nach einigen Startschwierigkeiten nun zielgerichtet, effektiv und ergebnisorientiert.

Das Bildungsgangteam ist begeistert und freut sich über weitere spannende Projektideen. Über den Fortgang der Arbeit werden wir an dieser Stelle weiter berichten.

Weiterlesen

Ausbilderarbeitskreis FaMI – vielfältiger Beruf – großes Interesse der Ausbildenden

AAK Famis

Am 13. November 2018 folgten mehr als 40 Ausbilderinnen und Ausbilder aus den unterschiedlichsten Institutionen, wie Archiven, Stadtbibliotheken, Hochschulbibliotheken, Bundesinstituten und Unternehmen der Einladung des JDBK. Wie in jedem Jahr nutzten sie die Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen und zu vertiefen, Neues von der für Ausbildung und Prüfung zuständigen Stelle (Bezirksregierung Köln) zu erfahren und sich vor allem über die aktuelle Arbeit des Bildungsgangs am JDBK zu informieren. Ein besonderes Highlight der Veranstaltung war die Präsentation der Projekte der beiden Oberstufenklassen, die ebenso außergewöhnlich wie hochprofessionell durchgeführt wurden:

  • Organisation eines Bücherflohmarkts für krebskranke Kinder - siehe: hier! EscapeRoom
  • Erstellung einer App zur Vorbereitung auf die Zwischenprüfung (Link),
  • Escape-Room in einer Stadtbibliothek - siehe: nebenstehendes Fotos vom EscapeRoom,
  • Erstellung eines Flyers und einer umfassenden Broschüre zum „Persönlichen Digitalen Archivieren“ - siehe hier, der Flyer und hier, die Broschüre
  • Erstellung eines Erklärvideos zum Integrierten Geschäftsgang in öffentlichen Bibliotheken (Link)
  • sowie Produktion eines Filmes zum Vormerkungsverfahren von Medien.

Alle anwesenden Ausbilderinnen und Ausbilder waren gleichermaßen beeindruckt, gerührt und stolz auf die Arbeit ihrer Azubis.

Die Bildungsgangleitung freut sich schon jetzt auf den nächsten Ausbilderarbeitskreis am 12. November 2019.

Fachangestellte für Medien und Informationsdienste organisieren Medienflohmarkt für krebskranke Kinder

Fami2018SpendeIm Rahmen unseres diesjährigen Schulprojektes veranstalteten wir, sechs Schülerinnen und Schüler der Klasse IT2B, einen Medienflohmarkt vor dem Rhein-Energie-Stadion.

Durch den Verkauf von 400 Medien, die wir zuvor gesammelt hatten, erzielten wir eine Summe in Höhe von 612,73€.

Diesen Betrag spendeten wir an das Elternhaus des Fördervereins für krebskranke Kinder e.V. Köln. Das Elternhaus ermöglicht Familien sich während der Therapie in der Nähe ihres Kindes aufhalten zu können.

Wir freuen uns, dass wir solch eine Organisation unterstützen durften.

„Es ist an der Zeit, sich zu informieren.“

Bundesprüfstelle2018Gangsta Rap und Kettensägen - Der Besuch der BPjM am JDBK

Am 16.05.2018 hat die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) die Abschlussklassen der FaMis in der Meerfeldstraße besucht, um über jugendgefährdende Medien zu sprechen.

Die BPjM ist eine Behörde, die in Zusammenarbeit mit anderen Jugendschutzorganisationen Medien überprüft und notfalls indiziert (nicht zensiert!), wenn sie zum Beispiel rassistische, Gewalt verherrlichende oder verrohend wirkende Inhalte enthalten.

Herr Terhörst von der BPjM erklärte uns im Unterricht anhand zahlreicher Beispiele, wie die BPjM arbeitet und mit welchem Material er und seine Kollegen*innen tagtäglich in ihrem Beruf zu tun haben.

Unter anderem haben wir einen Ausschnitt des Films „Saw“, Ausschnitte aus nazistischen Propagandavideos und rassistische Videospiele gesehen.

In Vorbereitung auf den Besuch von Herrn Terhörst haben wir eigenständig sechs Liedtexte dahingehend analysiert, ob wir sie indizieren würden oder nicht. Unsere Ergebnisse haben wir dann mit Herrn Terhörst diskutiert und festgestellt, wie schwierig es im Einzelfall ist, eine Entscheidung zu treffen, weil eben nicht nur der Jugendschutz zählt, sondern auch der Kunstgehalt und die Meinungsfreiheit.

Wir sind der BPjM sehr dankbar, dass sie uns über ihre Arbeit aufgeklärt und für das Thema sensibilisiert hat. (IT3B)

Weitere Beiträge ...