FACHANGESTELLTE FUR MEDIEN INFORMATIONSDEINSTE

Projekte des Bildungsgangs Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste

Ein wesentliches Element der schulischen Ausbildung am JDBK ist die Projektarbeit, die während der gesamten Ausbildungszeit in die schulische Arbeit integriert ist.
An dieser Stelle möchten wir stellvertretend für die Vielzahl von Projekten, die im Bildungsgang FaMI am JDBK durchgeführt worden sind, eine kurze Übersicht der Arbeiten aus dem letzten Schuljahr vorstellen:

  • Entwicklung eines Escape-Room zur Nutzung des OPAC für die Stadtbibliothek Leverkusen
  • Lernvideo für FaMIs: „Der integrierte Geschäftsgang“ (mit Legetechnik)
  • Vormerkungs- und Rückgabeverfahren in der Stadtbibliothek Köln (Video)
  • Infobroschüre + Flyer: „Persönliches Digitales Archivieren“
  • Altersbegrenzung bei der Nutzung von Mangas - Entwicklung einer Systematik
  • Organisation eines Medienflohmarktes für krebskranke Kinder (erzielte Spendensumme 612, 73 €)
  • Entwicklung einer App „Lernen für die Zwischenprüfung“ (demnächst kostenlos im Google Playstore)

Zur Veranschaulichung haben wir im Folgenden Fotos, Berichte und Materialien zu einer Auswahl weiterer bisher durchgeführter Projekte und Sonderveranstaltungen angefügt, die einen anschaulichen Einblick in die Unterrichtsarbeit vermitteln können. Besonders erwähnen möchten wir an dieser Stelle noch, dass 2011 der SuMa-Award für die Erstellung der Praktikumsdatenbank verliehen wurde und 2015 der Marianne-Englert-Preis an den Bildungsgang für das Projekt „FaMI-Caching“ vergeben wurde. (http://www.vfm-online.de/weblog/wp-content/uploads/2014/01/info7_2015-2_s12-14.pdf)

... oder jüngst:

„Es ist an der Zeit, sich zu informieren.“

Bundesprüfstelle2018Gangsta Rap und Kettensägen - Der Besuch der BPjM am JDBK

Am 16.05.2018 hat die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) die Abschlussklassen der FaMis in der Meerfeldstraße besucht, um über jugendgefährdende Medien zu sprechen.

Die BPjM ist eine Behörde, die in Zusammenarbeit mit anderen Jugendschutzorganisationen Medien überprüft und notfalls indiziert (nicht zensiert!), wenn sie zum Beispiel rassistische, Gewalt verherrlichende oder verrohend wirkende Inhalte enthalten.

Herr Terhörst von der BPjM erklärte uns im Unterricht anhand zahlreicher Beispiele, wie die BPjM arbeitet und mit welchem Material er und seine Kollegen*innen tagtäglich in ihrem Beruf zu tun haben.

Unter anderem haben wir einen Ausschnitt des Films „Saw“, Ausschnitte aus nazistischen Propagandavideos und rassistische Videospiele gesehen.

In Vorbereitung auf den Besuch von Herrn Terhörst haben wir eigenständig sechs Liedtexte dahingehend analysiert, ob wir sie indizieren würden oder nicht. Unsere Ergebnisse haben wir dann mit Herrn Terhörst diskutiert und festgestellt, wie schwierig es im Einzelfall ist, eine Entscheidung zu treffen, weil eben nicht nur der Jugendschutz zählt, sondern auch der Kunstgehalt und die Meinungsfreiheit.

Wir sind der BPjM sehr dankbar, dass sie uns über ihre Arbeit aufgeklärt und für das Thema sensibilisiert hat. (IT3B)

Filmprojekt der Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste (FaMI)

JDMAuch im Jahr 2017 stand für die FaMI-Mittelstufe wieder ein Projekt auf dem Plan. Diesmal waren wir – die B-Klasse des Abschlussjahrgangs 2018 – an der Reihe und das Brainstorming begann.

Ziemlich schnell war uns klar, dass ein Film unser Projekt werden sollte. Die Idee war, möglichst viele Informationen über den Namensgeber unserer Schule - Joseph DuMont -zusammenzutragen. Gleichzeitig wollten wir zeigen, wie FaMIs eigentlich arbeiten.

Vieles musste bedacht, geplant und durchgeführt werden: z.B. Urheberrechte, Drehgenehmigungen, Lizenzen für die Musik, Filmequipment besorgen. Dann natürlich das Drehen, Schneiden und Vertonen des Films.

Insgesamt hatten wir wirklich viel Spaß. Das Planen und Filmen war spannend und für die Meisten von uns völlig neu. Für das nächste Projekt haben wir vor allem eins gelernt: Projekte im Allgemeinen und Filmen im Besonderen müssen gut geplant sein und brauchen Zeit!

Kurz vor Ende wurde es noch einmal stressig, da die Technik nicht so funktionierte wie sie sollte und wir uns plötzlich neu organisieren mussten. Mit vereinten Kräften konnten wir das Ganze aber noch wuppen und das Ergebnis kann sich im wahrsten Sinne des Wortes sehen lassen:

> Zum Film „Wer war Joseph DuMont?“ Fami JDM

> Wer noch mehr über Joseph DuMont und sein Wirken erfahren möchte, kann hier weiterlesen!

Projekt-Tage 2017: Der Bildungsgang FaMI tut es wieder (oder besser: Es ist wieder so weit)

Nach dem großen Erfolg der Workshop-Tage im vergangenen Jahr werden vom 15. bis zum 17.05.2017 erneut verschiedene Workshops für die Schülerinnen und Schüler der Oberstufenklassen angeboten.

Aus einer Vielzahl geeigneter Themen haben unsere Schülerinnen und Schüler die folgenden Themen ausgewählt:

> Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten nach der FaMI-Ausbildung

> Tipps und Tricks im Umgang mit Word und Excel

> Umgang mit jugendgefährdenden Medien

Für das Thema des  ersten Tages „Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten“ konnten fünf externe Dozentinnen gewonnen werden:

> Sandra Eggert, FaMI – Fachrichtung Bibliothek, wird über ihr Studium des Bibliothekswesens an der TH-Köln berichten.

> Tanja Luhmer, Fachwirtin Stadtbibliothek Bielefeld, wird ihre Erfahrungen aus Sicht einer Studentin schildern.

> Rita Höft, Zentrum für Bibliotheks- und Informationswissenschaftliche Weiterbildung an der TH Köln (ZBIW), wird über die Weiterbildung zum Fachwirt sprechen.

> Astrid Schulz, Zuständige Stelle bei der Bezirksregierung Köln, wird über die Möglichkeit von Stipendien informieren.

> Antje Pellowski, FaMI – Fachrichtung Bibliothek, wird über ihr Fernstudium „Informationsmanagement“ an der Hochschule Hannover berichten.

Der zweite Tag mit dem Thema „Tipps und Tricks im Umgang mit Word und Excel“ wird von Tanja Haas und Maria Sieverding gestaltet.

Am dritten Tag dürfen wir erneut Herrn Meesser von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien begrüßen.

Freuen Sie sich mit uns auf drei ereignisreiche Tage.

FaMI-Workshop-Tage 2017 – 1. Tag

Referentinnen:

  • Sandra Eggert
  • Tanja Luhmer
  • Rita Höft
  • Antje Pellowski
  • Astrid Schulz

Wie schon angekündigt möchten wir Ihnen hier einen Eindruck unseres ersten Workshop-Tages geben. Die Auszubildenden der beiden Oberstufenklassen haben selbstorganisiert und eigenverantwortlich einen Bericht zu der Veranstaltung verfasst.  

Fam1.17

 

   Fam2.17

 

  

 

Bericht der IT14A

Bericht der IT14B

 

 

FaMI-Workshop-Tage 2017 – 2. Tag

Referentinnen:

  • Tanja Haas
  • Maria Sieverding

Nachdem der erste Workshop-Tag mit zahlreichen Ein-und Aussichten in Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten hinter den Schülerinnen und Schüler lag, stand der zweite Tag an.

Da die Aufgabenfelder der FaMIs sehr schnellen Veränderungen unterliegen und deren Schwerpunkt zunehmend auf den Umgang mit digitalen Medien liegt, hatten sich die Schülerinnen und Schüler einen tieferen Einblick in Microsoft Word und Excel gewünscht.

Fami3

 

 

 

 

 

Bericht der IT14A

Bericht der IT14B

FaMI-Workshop-Tage 2017 - 3. Tag

Die Arbeit der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM)Bundespruefstelle

  • Referent: Christian Meeser
  • Konzeption und Organisation: Gunter Hartleb / Peter Cremer

Eine gemeinsame Veranstaltung der Bildungsgänge FaMI und Buchhandel am JDBK

Auszug aus den Hinweisen der Schülerinnen und Schüler zur Veranstaltung:

  • Der Referent war toll
  • Sachverhalte anschaulich erklärt
  • Tolle Struktur
  • Mehr auf den Jugendschutz achten
  • Kritischen Umgang mit Medien fördern
  • Wahrnehmung gesteigert

BPjM Foto 1  BPjM Foto 2 

 

 

 Bericht IT 14 A

 Bericht IT 14 B

 

Engagement für kleine Leseratten

IT14B baut eine Grundschulbibliothek auf

Nach der Zwischenprüfung bearbeiten die FaMI-Mittelstufen traditionell ein Projekt im Rahmen ihrer Ausbildung. Uns – der IT14B – stellte sich also die Frage: was wäre eine sinnvolle Aufgabe, bei der wir unser Wissen und unsere Fähigkeiten anwenden, aber auch noch etwas lernen können?

Da erwies es sich als Glücksfall, dass eine Mitschülerin Verbindungen zur Grundschule KGS Bergrath in Eschweiler hat. Denn dort wünschte man sich eine Bibliothek für ihre Schülerinnen und Schüler. Zwar hatte die Schule schon viele Bücher, aber diese waren weder erfasst noch systematisiert. Außerdem sollte ein Ausleihsystem entwickelt werden. Wir waren gleich Feuer und Flamme, den kleinen Leseratten eine Bibliothek einzurichten und so entwickelten wir Ideen, wie dies möglichst effektiv, aber auch dem Alter der Kinder entsprechend geschehen könnte.
Wir verzeichneten rund 450 Bücher, erstellten ein Ordnungssystem, das auf die Grundschülerinnen und Grundschüler angepasst ist und entwarfen ein Ausleihsystem. Zusätzlich formulierten wir einen kindgerechten Leitfaden zum Umgang mit Büchern und für die Ausleihe.

Am 24. Juni 2016 war es dann soweit: wir fuhren nach Eschweiler, um letzte Hand anzulegen und die fertige Bibliothek einzuweihen. Hier empfingen uns Lehrerinnen und Kinder der KGS Bergrath. Alle freuten sich schon sehr auf ihre neue Bibliothek und die Schulleiterin bedankte sich herzlich für unseren Einsatz.

Als letzten Schritt schulten wir die Grundschülerinnen und Grundschüler im Umgang mit dem Ausleihsystem. Zukünftig werden ausgewählte – und natürlich sehr stolze Mädchen und Jungen der vierten Klasse den Bibliotheksdienst ihrer Schule übernehmen.

Tja, und unser Fazit?

Es lief zwischendurch nicht alles rund und manchmal haperte es an der Kommunikation zwischen den verschiedenen Arbeitsgruppen, in die wir uns aufgeteilt hatten. Letztendlich aber fanden wir gemeinsame Lösungen und lernten, wie wichtig es doch ist sich auszutauschen.

Am Ende steht die befriedigende Erfahrung ein Projekt verwirklicht zu haben, von dem die Kinder der KGS Bergrath noch lange etwas haben werden.

Beletristikteam beim Verkleben und überkleben der Rücken- und Antolinschilder

 

 

 

 

 

 

 

Beletristikteam beim Verkleben und überkleben der Rücken- und Antolinschilder

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