KFL FUR AUDIOVISUELLE MEDIEN

Projekte des Bildungsgangs Kaufleute für audiovisuelle Medien

Die schulische Ausbildung zeichnet sich durch einen hohen Praxisbezug aus. So sind neben der Vermittlung der Lerninhalte praktische Übungen, wie z.B.

  • Kurzfilmproduktionen,
  • Entwicklung von Fernsehformaten,
  • Musik-CD-Produktionen,
  • Produktion von Radiobeiträgen usw.

fester Bestandteil der Ausbildung. Zum Beispiel:

Jugendmedienschutz wird in Wiesbaden gemacht!

IMG 6937Am Montag, 12. November 2108, unternahmen wir - die Klassen MB2A / MB2B - eine informative Exkursion zum Thema Jugendmedienschutz in die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden.

Erste Station war die „Deutsche Film- und Medienbewertung“, kurz FBW, die ihren Hauptsitz im schönen Schloss Bieberich unmittelbar am Rheinufer hat. Wir wurden freundlich von der Leiterin der FBW - Frau Buchler empfangen und sahen als großartigen Auftakt den FBW-Spot (https://www.fbw-filmbewertung.com/fbw_trailer_2011)

Danach erhielten wir einen ausführlichen Einblick in die Struktur und Arbeit der FBW. Die FBW vergibt anhand bestimmter Bewertungskriterien die beiden Prädikate „wertvoll“ oder besonders wertvoll“ in den verschiedensten Filmgenres. Um öffentliche Fördermittelunterstützung zu bekommen, kann es sogar für eine Low-Budget Produktion attraktiv sein, sich einer Bewertung durch die FBW zu unterziehen.

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Eine Welt und Globale Partnerschaft. Für beides tragen wir Verantwortung!

AV Seminar 18Eine Diskussion um gesellschaftliche Alternativen im Sinne einer nachhaltigen und fairen globalen Entwicklung. Am 01.10.2018 lud uns dazu die Bildungsreferentin Vanessa Püllen im Auftrag der Bonner Film Fair in den Räumen des Joseph-DuMont-Berufskollegs ein.

"Diese Kleidung wird mit unserem Blut produziert." Ein Satz der sich jedem von uns in den Kopf brannte.

Im Rahmen unseres Politikunterrichts bei Frau Marion Jurr, befassten wir uns mit dem Weg, den unsere Kleidung während ihrer Produktion zurücklegt.

"Das ganze System fühlt sich an wie ein perfekt konstruierter Albtraum, in dem die Arbeiter gefangen sind".

Vor diesem Hintergrund durften wir verschiedenste Blickwinkel auf die aktuelle Weltsituation werfen und uns in einer kritischen Gesprächsrunde – die wir mit Hilfe von Rollenkarten in einer Art Talk Show gestalteten - mit den Themen Humankapital und Konsumsünden auseinandersetzen.

Definitiv ein Thema, das jeden Tag mehr und mehr an Wichtigkeit und Präsenz gewinnt. Wir als Kaufleute für audiovisuelle Medien hatten viel Redebedarf und empfehlen den Workshop des Bonner-Film-Fair-Teams auf jeden Fall weiter.

Praxisvortrag: Filmstiftung NRW

Fisti18

Wie steht es um die europäische und nationale Filmförderung? Warum können die deutsche Filmindustrie und der deutsche Film ohne die deutsche Filmförderung international und national nicht so erfolgreich sein?

Diese und andere Fragen konnten am Donnerstag, den 27.09. die Oberstufenklassen MB3A und MB3B des Bildungsganges der „Kaufleute für audiovisuelle Medien“ Herrn Achim Strack von der Filmstiftung NRW stellen. Wie auch im vergangenen Jahr durfte der Bildungsgang „Kaufleute für audiovisuelle Medien“ Herrn Achim Strack als Referenten der Filmstiftung NRW zum Thema „Nationale und internationale Filmförderung“ begrüßen.

Nach einem kurzen Abriss zu den verschiedenen europäischen Filmförderinstitutionen und ihren Programmen, erhielten die Schülerinnen und Schülern einen umfangreichen Einblick in die verschiedenen deutschen Förderinstitutionen auf Bundes- und Landesebene.

Einen Schwerpunkt legte Achim Strack auf die Förderung durch die Filmstiftung NRW, die mit einem Budget von knapp 35 Millionen die größte Länderförderung in Deutschland darstellt. Mit ihrer Förderung, die die ganze Wertschöpfungskette audiovisueller Inhalte von der Entwicklung bis zur Auswertung, abdeckt, ist die Filmstiftung NRW einer der erfolgreichsten Förderinstitutionen in Deutschland. Der Medienstandort Köln und die erfolgreiche Filmindustrie in NRW wäre ohne diese Förderung undenkbar.

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