KFL FUR AUDIOVISUELLE MEDIEN

Projekte des Bildungsgangs Kaufleute für audiovisuelle Medien

Die schulische Ausbildung zeichnet sich durch einen hohen Praxisbezug aus. So sind neben der Vermittlung der Lerninhalte praktische Übungen, wie z.B.

  • Kurzfilmproduktionen,
  • Entwicklung von Fernsehformaten,
  • Musik-CD-Produktionen,
  • Produktion von Radiobeiträgen usw.

fester Bestandteil der Ausbildung. Zum Beispiel:

Praxisvortrag: Jugendschutz – nötiger denn je!

BPSGM

Am 8. November 2016 durfte der Bildungsgang Kaufleute für audiovisuelle Medien Frau Bochmann von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien begrüßen. Anhand verschiedenster Beispiele aus dem Film-, DVD-; Computerspiel- und Musikbereich erläuterte Frau Bochmann die Indizierungsverfahren aufgrund vorliegender Jugendgefährdungstatbestände. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden dabei mit teilweise schockierendem Bild- und Textmaterial konfrontiert und die Bedeutung der Bundesprüfstelle für den Jugendschutz ist allen Anwesenden nach diesem Vortrag mehr als deutlich geworden.

Weitere Aspekte, auf die Frau Bochmann in ihrem spannenden Vortrag einging, waren die Abgrenzung „Jugendgefährdende Inhalte“/ „Strafrechtlich relevante Inhalte“, die Listenführung der Bundesprüfstelle und die Folgen eines Indizierungsverfahrens für den Vertrieb und die Bewerbung des Mediums. Diese Aspekte werden in den folgenden Unterrichtsstunden weiter vertieft werden.

Unser ganz besonderer Dank gilt Frau Bochmann. Wir würden uns sehr freuen, wenn auch im nächsten Jahr diese Vortragsreihe fortgesetzt werden kann.

Abschlussfilm 2016: „Der Fuffi“ – der neue Kurzfilm unserer Kaufleute für audiovisuelle Medien

FuffiIn diesem Jahr hat sich die Abschlussklasse der Kaufleute für audiovisuelle Medien am JDBK ein besonderes Filmthema ausgedacht: „Wir begleiten einen 50 €-Schein auf die Reise durch unsere Gesellschaft“, so Jacqueline Vaas, Schülerin der Projektklasse.

Der Wert für Geld ist für jeden Einzelnen sehr individuell. Für den einen sind 50 € sehr viel, der andere kann über den Betrag nur schmunzeln. Der düster-bunte Kurzfilm beschreibt, wie Geld manipuliert und zwischenmenschliche Beziehungen zerstören kann.

Die Oberstufenschülerinnen und -schüler schrieben das Drehbuch, planten und kalkulierten den Film, suchten nach Sponsoren und übernahmen die Pressearbeit. Auf Facebook posteten sie jeden Tag der Filmerstellung – von der Vorbereitung bis zum Dreh.

Wir gratulieren den Auszubildenden für die professionelle Entwicklung und Umsetzung dieses Filmprojekts und wünschen ihnen auf der Premiere am 17. März 2016 im Cinedom viel Erfolg!

Abschlussfim 2015: "Pizza High Noon"

Ein subtiler Pizzaladen. Schäbig, billig, ausrangiert. Doch jeden Tag kommt ein schmieriger Italiener um Punkt 12 Uhr aus dem Laden. Ein riesiges Lächeln im Gesicht und ein Pizzakarton in der Hand ... ein Karton mit richtig viel Geld?

Auf der Basis dieses Grundgedankens entwickelten unsere Auszubildenden Kaufleute für audiovisuelle Medien den Kurzfilm "Pizza High Noon". Dem waren unterschiedliche Expose-Ideen vorangegangen, die vorgestellt und diskutiert wurden. Die Schülerinnen und Schüler entschieden sich für das Drehbuch von Cem Schuch und Uli Knoche, die beide die Regie am Set übernahmen.

Es musste viel organisiert werden: vom Casting der Schauspieler, der Motivsuche und Kalkulation, der Sponsorenakquise sowie Kostüm, Technik, Personal. Die Auszubildenden nahmen alle Aufgaben einer normalen Filmproduktionsfirma wahr - die beiden Lehrer Herr Küstner und Herr Hartleb fungierten als Filmgeschäftsführer und überwachten die Produktion.

Fünf Drehtage waren angesetzt. Danach wurde der Kurzfilm geschnitten und farbkorrigiert. Die Filmpremiere war am 11. März um 18:30 Uhr im Kino Cinenova in Ehrenfeld.

› Lesen Sie dazu auch den Beitrag in der Kölnischen Rundschau!