KFL FUR AUDIOVISUELLE MEDIEN

Projekte des Bildungsgangs Kaufleute für audiovisuelle Medien

Die schulische Ausbildung zeichnet sich durch einen hohen Praxisbezug aus. So sind neben der Vermittlung der Lerninhalte praktische Übungen, wie z.B.

  • Kurzfilmproduktionen,
  • Entwicklung von Fernsehformaten,
  • Musik-CD-Produktionen,
  • Produktion von Radiobeiträgen usw.

fester Bestandteil der Ausbildung. Zum Beispiel:

Container - Film ab! ... Teil II

Dreh2Halbzeit bei den Dreharbeiten

Die Drehtage werden länger, die Pausenzeiten immer kürzer. Die Anspannung steigt und die Nerven liegen manchmal blank.

Nicht nur die arbeitsreichen Tage fordern Kondition von allen Beteiligten. Da gibt es ja auch noch dieses Sturmtief namens Victoria, das nicht nur Bäumen, Dachpfannen und Straßenschildern zu schaffen macht, sondern auch unseren Drehplan ganz schön durcheinander wirbelt. Szenen müssen gestrichen, Aufnahmezeiten angepasst, fest eingeplante Abläufe laufend korrigiert werden.

Dreh3Aber mit genügend Expertise am Set werden wir das schon schaffen. Und was bemerkenswert ist: Je größer die Probleme werden, desto mehr steigt unsere Motivation. Der Zusammenhalt aller Beteiligten untereinander ist sagenhaft. Da ist eben eine Gruppe am Werk, die etwas Besonders leisten möchte. Auch das Lehrerteam bleibt noch gelassen und zuversichtlich.  

Der Premierentermin rückt mit Riesenschritten näher … Ufa-Filmpalast, 12.03.2020 … wir sind im Anflug …

Stay tuned, wir sehen uns …

Die BPjM und ihre Arbeit im Spannungsfeld zwischen Jugendschutz und Kunst-/Meinungsfreiheit (Workshop in den Blockklassen der Mittelstufe des Bildungsgangs AV-Medien)

IMG 4513Am 21.11.2019 hatte der Bildungsgang „Kaufleute für audiovisuelle Medien“ Frau Möhrle und Frau Avenarius von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPJM) zu Gast. Das Ziel des Workshops war es, den Schülerinnen und Schülern der aktuellen Mittelstufe AVM 18 A und B Grundlageninformationen im Hinblick auf mögliche mediale Jugendgefährdungen im Alltag vor Augen zu führen.

Durch den kulturellen Wandel in der Gesellschaft können Jugendliche heute von überall auf Medien zugreifen und diese auch im Internet zur Verfügung stellen. Die nahezu unbegrenzte Zugänglichkeit von Medien stellt die Bundesprüfstelle vor die schwierige Aufgabe, jugendgefährdende Medien unerreichbar für Kinder und Jugendliche zu machen: ein immerwährender Wettlauf gegen die Zeit. Ein weiteres nicht zu unterschätzendes Problem ist die bei vielen Jugendlichen vorherrschende Einschätzung der eigenen (vermeintlich hohen) Medienkompetenz, die die jeweiligen Anbieter dazu verführt, jugendgefährdende Inhalte bedenkenlos weiterzugegeben und zu verbreiten.

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Drehbuchautor Oliver Welter zu Gast beim Bildungsgang AV Medien

IMG 8686Es ist nicht mehr lange hin bis zum Pitch. Welcher Film soll im 6. Block realisiert werden? – Insgesamt sieben Exposés werden am 08.10.2019 von den Auszubildenden des 5. Blocks vorgestellt werden. – Welche Idee wird das Rennen machen?

Da kommt der Experten-Workshop mit dem Branchenprofi Oliver Welter (u. a. Autor von „Der Lehrer“) am 16.09.2019 gerade recht. Gleichermaßen unterhaltsam wie kenntnisreich referiert Welter übers Drehbuchschreiben und die Entwicklungsarbeit von Figuren und Charakteren, von Heldenreisen und Dialogstrukturen, vom Szenenaufbau und den Fallen, in die die Kreativen mitunter tappen können.

Die Kunst der Beschränkung ist es, die ein gutes Drehbuch auszeichnet. Exposition-Konfrontation-Auflösung, so heißt die Erfolgsformel für ein gelungenes Drehbuch. Und manchmal muss der Schreiber akzeptieren, dass Herzensanliegen über Bord geworfen werden müssen: ‚Kill your Baby, verabschiede dich von liebgewordenen Ideen, das hilft, lacht Oliver Welter.

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