KFL FUR AUDIOVISUELLE MEDIEN

Projekte des Bildungsgangs Kaufleute für audiovisuelle Medien

Die schulische Ausbildung zeichnet sich durch einen hohen Praxisbezug aus. So sind neben der Vermittlung der Lerninhalte praktische Übungen, wie z.B.

  • Kurzfilmproduktionen,
  • Entwicklung von Fernsehformaten,
  • Musik-CD-Produktionen,
  • Produktion von Radiobeiträgen usw.

fester Bestandteil der Ausbildung. Zum Beispiel:

Praxisvortrag: Filmstiftung NRW

Fisti18

Wie steht es um die europäische und nationale Filmförderung? Warum können die deutsche Filmindustrie und der deutsche Film ohne die deutsche Filmförderung international und national nicht so erfolgreich sein?

Diese und andere Fragen konnten am Donnerstag, den 27.09. die Oberstufenklassen MB3A und MB3B des Bildungsganges der „Kaufleute für audiovisuelle Medien“ Herrn Achim Strack von der Filmstiftung NRW stellen. Wie auch im vergangenen Jahr durfte der Bildungsgang „Kaufleute für audiovisuelle Medien“ Herrn Achim Strack als Referenten der Filmstiftung NRW zum Thema „Nationale und internationale Filmförderung“ begrüßen.

Nach einem kurzen Abriss zu den verschiedenen europäischen Filmförderinstitutionen und ihren Programmen, erhielten die Schülerinnen und Schülern einen umfangreichen Einblick in die verschiedenen deutschen Förderinstitutionen auf Bundes- und Landesebene.

Einen Schwerpunkt legte Achim Strack auf die Förderung durch die Filmstiftung NRW, die mit einem Budget von knapp 35 Millionen die größte Länderförderung in Deutschland darstellt. Mit ihrer Förderung, die die ganze Wertschöpfungskette audiovisueller Inhalte von der Entwicklung bis zur Auswertung, abdeckt, ist die Filmstiftung NRW einer der erfolgreichsten Förderinstitutionen in Deutschland. Der Medienstandort Köln und die erfolgreiche Filmindustrie in NRW wäre ohne diese Förderung undenkbar.

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Praxisvortrag: Kinowerbung

werbeweischer1Kinowerbung, was unterscheidet sie von anderen Werbeformaten und wie kommt sie überhaupt ins Kino?

Diese Thematik hat Herr Schmidt vom Unternehmen WerbeWeischer am 11. Mai in einem umfassenden Vortrag den Schülerinnen und Schüler des Bildungsganges Kaufleute für audiovisuelle Medien präsentiert.

Welche Rolle spielt WerbeWeischer? Der Name war einigen noch aus dem Unterricht bekannt, doch Herr Schmidt machte schnell deutlich, dass WerbeWeischer sich mit Fug und Recht als Monopolist, was Leinwandwerbung in Deutschland angeht, bezeichnen kann.

Das Unternehmen WerbeWeischer ist ein Werbemittler zwischen Mediaagenturen und Kinoverwaltungen und betreut rund 90 % aller nationalen Kinokampagnen

In seinem Vortrag erläuterte Herr Schmidt anhand von Grafiken und Schaubildern die Veränderung der Kinolandschaft in den letzten Jahren. Einerseits verändern sich die Kinos. Der Marktanteil der großen Kinoketten wie UCI, Cinestar, Cineplex und Cinemax ist in den letzten Jahren stetig gewachsen. Andererseits hat sich auch der Kinogänger verändert. Der demographische Wandel macht sich auch im Kino bemerkbar, der Anteil der älteren Personen unter den Kinogängern nimmt stetig zu.

Für uns bedeutet das, dass sich damit auch die Werbung verändert, die wir im Kino zu sehen bekommen. Nicht umsonst genießt Kinowerbung die größte Akzeptanz unter den Werbeformaten in Deutschland. Mit Hilfe von verschiedenen Marktforschungsinstrumenten sorgen Werbemittler unter anderem dafür, dass die Werbung die gewünschte Zielgruppe unter den Kinogängern erreicht.

Zwischen Zahlen, Fakten und Grafiken präsentierte uns Herr Schmidt die Kinotrailer aktueller und kommender Kinohighlihgts und beantwortete unsere Fragen zum Thema Kino. Zum Schluss stellte uns Herr Schmidt noch die von Werbeweischer mit initierte CrossMediaKampagne „Angelwalls“ vor. Diese hat das Ziel, nachhaltige Projekte (Sustainable Development Goals) weltweit zu unterstützen.

Für den spannenden Einblick in die Welt der Kinowerbung möchten wir uns bei Herrn Schmidt an dieser Stelle nochmals ganz herzlich bedanken.

Gewalt, Rassenhass und Diskriminierung – die BPjM und ihre Arbeit für den Jugendschutz

P1070646Am 20.04.18 durfte der Bildungsgang „Kaufleute für audiovisuelle Medien“ Herrn Meesser und Herrn Terhörst von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPJM) begrüßen. Das Ziel des Workshops war es, den Schülerinnen und Schülern der aktuellen Mittelstufe MB2 A und B ein besseres Verständnis in Hinblick auf mögliche mediale Jugendgefährdung im Alltag vor Augen zu führen. Im Zeitalter der unbegrenzten Zugänglichkeit von Medien und einer vermeintlichen Medienkompetenz verwischt schnell das Verständnis für bedenkliche Inhalte.

Unter anderem lernten die Schülerinnen und Schüler Abläufe sowie Hintergründe hinsichtlich Antragstellung/ Anregung auf Indizierung kennen. Anhand von zahlreichen Songtexten, gezeigten Filmausschnitten und abgespielten Liedern machten die Referenten die Entscheidungen der BPJM klar.

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