KFL FUR AUDIOVISUELLE MEDIEN

Jugendmedienschutz wird in Wiesbaden gemacht!

IMG 6928Wir sahen drei Kurzfilme, die aus unterschiedlichen Gründen die Prädikate „wertvoll“ oder „besonders wertvoll“ erhalten hatten. Nach jedem Film gab es spannende und auch kontroverse Diskussionen im Plenum über die erfolgte Bewertung durch die FSK.

Nach einem obligatorischen Exkursionsfoto auf der Schlosstreppe folgte der Besuch bei der FSK (Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft GmbH).

Frau Goehlnich, ständige Vertreterin der obersten Landesjugendbehörden und Prüferin bei der FSK, empfing uns herzlich. Sie informierte uns über die Historie und der Bedeutung von Jugendschutz in den heutigen Unterhaltungsmedien. Die FSK vergibt für Trägermedien die Kennzeichnung „ab null“, „ab sechs“, „ab zwölf“, „ab achtzehn freigegeben“. An diese Altersfreigaben ist gesetzlich nur der Einzelhandel und der Vorführungsmarkt gebunden. Eltern von Kindern oder Jugendlichen bleibt es frei, beeinträchtigende oder gefährdende Medieninhalte ihren Kindern bzw. Jugendlichen zu zeigen.

IMG 6933Nach einer Einführung in die ausschlaggebenden Kriterien für Bewertungen haben wir uns fünf Filmtrailer angesehen. Abschließend stimmten wir ab, welche Freigabe wir erteilt hätten. Unsere Meinungen gingen zum Teil stark auseinander und es wurde lebhaft im Plenum diskutiert.

Gegen 17.00 Uhr traten wir mit dem Bus die Heimreise an und erreichten gegen 19.00 Uhr wieder Köln.

Vielen Dank an die beiden Damen der FBW und FSK, sowie Herrn Hartleb und Frau Jurr für die Organisation eines gelungenen und aufschlussreichen Ausflugs.

IMG 6920Felix Böse für die MB2A/ MB2B