KFL FUR MARKETINGKOMMUNIKATION

Projekte des Bildungsgangs Kaufleute für Marketingkommunikation

Im zweiten Ausbildungsjahr erstellen die angehenden Kaufleute für Marketingkommunikation Kommunikationskonzepte.

Im Rahmen des Lernfeldes 8 'Integrierte Kommunikationskonzepte entwickeln und präsentieren' sollen die Auszubildenden strategisches Denken und branchenübliches Präsentieren erlernen. Hierzu fragen wir bei den Ausbildungsbetrieben an und bitten um kleine, reale Projektaufträge. In den vergangenen Jahren waren dies z.B.

 

  • - Crazy Covers – individuelle Folienaufdrucke für Kühlschränke u.ä.
  • - Grillbrikett  von der Fa. Rheinbraun
  • - Spielzeugprodukte von Revell
  • - Ein nostalgisches Radio der Fa. Magnat
  • - Die Geburtsklinik des Jung-Stilling-Krankenhauses

Wie läuft so ein Kommunikationsprojekt ab? Die Schülerinnen und Schüler bilden zu Beginn drei bis vier Gruppen je Klasse, firmieren sich als eine Kommunikationsagentur und bereiten sich auf das Briefinggespräch vor. In diesem stellt der Auftraggeber der Klasse das Produkt o.ä. vor, beantwortet Fragen zum Markt und den Konkurrenten und vereinbart einen Termin, an dem der "Pitch", also die Präsentation der Empfehlungen, stattfindet. "Am Tag der Tage" treten dann die Schülergruppen gegeneinander an und stellen sich dem Votum der Jury. Am Ende des Präsentationstages wird die Siegergruppe mit dem besten Konzept mit einer kleinen Prämie gekürt… so, wie im wahren Leben, wenn die Gewinner-Agentur den Etat bekommt.

Stürmischer Auftakt

Projekt2022Pitch der Mittelstufenklassen um das beste Kommunikationskonzept für den Förderverein des JDBKs

In diesem Jahr fand der Pitch der drei Mittelstufenklassen unter außergewöhnlichen Bedingungen statt. Das Sturmtief Emmelinde fegte am Freitag, dem 20.05.22, durch NRW. In der ersten Klasse musste der Pitch unterbrochen werden.

Wie schon in den Jahren zuvor hatten die Schülerinnen und Schüler Gruppen gebildet, die dann im Verlauf der 12-wöchigen Projektphase als Agenturen auftraten und es sich zur Aufgabe gemacht hatten, das beste Kommunikationskonzept für den Förderverein zu erarbeiten.

Im Zentrum stand die Frage: „Wie kann sich der Förderverein wirkungsvoll nach außen präsentieren, um Sponsoren für seine sozialen Projekte zu gewinnen?“

Nach der vorangegangenen Marktforschung wurde allen schnell klar, mit der Beschäftigung der Schulassistenten hat das JDBK mit diesem Inklusionsprojekt ein echtes Alleinstellungsmerkmal - einen USP. Durch die gute technische Ausstattung mit Macbooks und Beamern wird bereits zukunftsorientiertes und digitales Lernen ermöglicht und gefördert. Und das soll auch so bleiben.

Dafür werden weiterhin Spenden benötigt, um den hohen Standard halten zu können. Frau Bohl, Herr von Bock und Frau Grünenwald aus den IHK-Prüfungsausschüssen nahmen an den Veranstaltungen teil und gaben aus der Sicht der „Praktiker“ Feedback und Anregungen.

Die drei Pitch-Veranstaltungen waren für alle Beteiligten wieder einmal sehr beeindruckend. Wir wünschen dem Förderverein viel Erfolg und Freude bei der Umsetzung der vielen guten Ideen

# „Glanz statt Hetze“

Glanz1Am 17. August 2020 begann der Politikunterricht der Klasse Kaufleute für Marketingkommunikation KMK 18 A auf den Straßen des eigenen Schulveedels. Dort sind, wie überall in der Stadt, kleine Gedenktafeln - sogenannte Stolpersteine - an den Orten verlegt, an denen Menschen vor ihrer Flucht oder Verhaftung durch die Nationalsozialisten gelebt haben.

Die Schülerinnen und Schüler erlebten, wie sie durch das Putzen der Steine das Vergessen der Gräueltaten des NS-Regimes aufhalten konnten. Fast zehn Minuten schrubbten die einzelnen Gruppen aus der Klasse an den zum Teil schon verwitterten Steinen, bevor ihre Arbeit Wirkung zeigte. Nach all dem Einsatz mit Putzschwamm und Metallpolitur ließen sich die Ergebnisse jedoch sehen.

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Kreativität und strategisches Denken

Werberprojekte2020Bei den angehenden Kaufleuten für Marketingkommunikation beginnen jetzt wieder die Projekte: die Schülerinnen und Schüler der vier Mittelstufenklassen erhalten von vier Ausbildungsbetrieben praxisnahe, reale Aufträge, um Kommunikationskonzepte zu erstellen.

„Ich unterstütze gerne das JDBK mit einem praxisnahen Projekt. Ich bin ein großer Fan der dualen Ausbildung und gespannt auf die kreativen Ergebnisse der Auszubildenden“, sagt der Ausbilder und Projektgeber Abass Khatami.

Es geht um Gin de Cologne, um ein Online-Portal von Holzrichter, um Tapeten des Unternehmens AS Creation sowie um eine Event-Skireise für Studierende. Die Auszubildenden im zweiten Ausbildungsjahr werden nach den Briefinggesprächen eine kleine Marktforschungserhebung durchführen. Auf dieser Basis entwickeln sie strategische Empfehlungen und gestalterische Maßnahmen für ein Kommunikationskonzept. Zum Abschluss findet ein Pitch statt, in welchem alle Gruppen im Wettstreit um das beste Konzept gegeneinander antreten.

Besuch des Kölner EL-DE Hauses

ELDE1 „Seid niemals gleichgültig, wenn Minderheiten abgewertet werden“, Marian Turski, Überlebender des KZ Ausschwitz

Am 28. Januar 2020, einen Tag nach der Befreiung des Konzentrationslagers Ausschwitz vor 75 Jahren machten die angehenden Kaufleute für Marketingkommunikation in der KMK17A eine Exkursion in das Kölner EL-DE Haus.

Der Besuch galt der kritischen Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und seinen Auswirkungen auf die Gegenwart. Auch wenn viele dieses Thema bereits in früheren Schule besprochen hatten, ist es wichtig, dass diese Zeit nicht in Vergessenheit gerät.

Im Rheinland war Köln war von Anfang an das Zentrum des Nationalsozialismus. Schon früh übte die damalige NSDAP ihre Macht aus. Die Kölner Gestapo hatte ihre Leitstelle ab 1935 in der heutigen Gedenkstätte. Das Gestapogefängnis wurde inzwischen zum NS-Dokumentationszentrum umgestaltet.

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Besuch eines Ausbildungsbetriebes

Stroer 1Am Freitag, den 10.01.20, lernten die angehenden Kaufleute für Marketingkommunikation der Klasse KMK 19 C im Rahmen des Lernfelds 1 (‚Den Ausbildungsbetrieb kennenlernen‘) zusammen mit Ihrer Klassenleitung, Frau Jurr und Herrn Vaaßen, das Kölner Medienhaus Ströer kennen.

Zu Beginn stellte Silvia Reimann, die für die Auszubildenden bei Ströer zuständig ist, das Unternehmen vor. Dabei erfuhren die Besucherinnen und Besucher, dass das Herz des Unternehmens mit seinen rund 300.000 Werbeträgern in der Außenwerbung schlägt. Zudem gehört Ströer auch zu den größten Vermarktern von Onlinewerbung in Deutschland und betreibt mehrere tausend Webseiten.

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Exkursion zum Hindu Kultur Verein e.V.

20191112 120113Im Rahmen der Themenreihe „Weltreligionen“ besuchten die Schülerinnen und Schüler der KMK19D mit der Religionslehrerin Anke Fuhr den

afghanisch-hinduistischen Kulturverein (AHKV e.V.) in Köln-Mülheim. Dort steht der zweitgrößte hinduistischen Tempel Deutschlands. Der Verein umfasst 230 Mitglieder, welche überwiegend aus Afghanistan stammen. Er wurde 1993 gegründet.

Die angehenden Kaufleute für Marketingkommunikation und die Lehrerin wurden herzlich von einem Priester begrüßt und mit einer sehr interessanten Führung empfangen. Die Schuhe mussten auszogen werden, dann durften die Besucherinnen und Besucher in den großen Gebetsraum eintreten. In dem bunt geschmückten Saal nahmen sie an einer hinduistischen Zeremonie teil und unterstützten diese mit Musik. Zu der anschließenden offenen Fragerunde wurde Tee und etwas zu Essen serviert.

Es war ein rundum gelungener und interessanter Vormittag, der die Besucherinnen und Besucher näher an die kulturellen Traditionen und Ansichten des Hinduismus herangeführt hat. Wir danken dem Hindu Kultur Verein e.V.!

Alltagsrassismus und wie ich damit umgehe

IMG 3103Schülerinnen und Schüler der Kaufleute für Marketingkommunikation und Dr. Keith Hamaimbo im Austausch über Rassismus im Alltag, am 04. Oktober 2019 im Politikunterricht.

„Die Würde des Menschen ist unantastbar“ lautet der erste Artikel unseres Grundgesetztes und nimmt damit unmittelbar Bezug auf Artikel 1 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.“ - Leider ist das selbst heutzutage nicht für jeden selbstverständlich. Immer noch werden viele Menschen im Alltag mit Rassismus und Diskriminierung konfrontiert. Häufig äußern sich diese Vorfälle subtil und sind für Außenstehende oft schwer nachvollziehbar.

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