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„Nur Buchhändler können, was Buchhändler können“ – Azubis des JDBK zu Besuch beim Dumont Buchverlag

Mariana Leky„Austausch? Ja bitte!“ war das Motto des diesjährigen Azubitags auf der Bücherbörse in Oberhausen.- Es wird betont, dass das Interesse und die Meinung der Azubis für die Verlage zählen.

Der Dumont Buchverlag zeigt, dass das ernst gemeint ist.

Den Verlag aus Buchhändlersicht kennen wir, wie es in der Theorie abläuft, haben wir gelernt. Aber wie sieht es hinter den Kulissen aus? Wer sind die Menschen, die den Verlag zu dem machen, was er ist? - Wir verbringen einen Vormittag beim Dumont Buchverlag und dürfen im Gespräch mit den Mitarbeitern hinter die Kulissen blicken.

Im Dumont-Gebäude an der Amsterdamer Straße, in dem auch der Buchverlag seinen Sitz hat, werden wir herzlich von Vertriebsleiterin Imke Schuster begrüßt.

Die gelernte Buchhändlerin findet: Wer heute Buchhändler wird, muss nicht nur gerne lesen, sondern auch Lust auf die Arbeit mit Menschen und aufs Verkaufen haben. - Ihre wichtigste Feststellung ist jedoch: Nur Buchhändler können, was Buchhändler können. Man darf auch mal selbstbewusst über seine Fähigkeiten sprechen.

Mit Torsten Woywod, der bei Dumont für Social Media verantwortlich ist, sprechen wir über das neue Konsumverhalten der Leser. Gerade ist „Dumont auf Sendung – Der Podcast mit Büchern“ gestartet. Neben Interviews über die neuen Werke der Dumont-Autoren*innen gewähren hier auch die Dumont-Mitarbeiter*innen Einblicke in ihre Arbeit. Bei Dumont merkt man: Der Blick hinter die Kulissen interessiert die Leute draußen. Sie wollen nicht nur großartige Bücher lesen, sondern auch wissen, wessen Herzblut in deren Entstehung steckt.

Im Bereich „Kunst und Leben“, der neben Belletristik und Sachbuch zu den Säulen des Dumont-Programms gehört, kommt dieses Herzblut auch von dessen

Programmkoordinatorin Marisa Botz. Jedes dieser Bücher ist mit liebevollen Details versehen, in jedem steckt die Handschrift des Verlages.

Die äußere Anmutung der Bücher, so schön sie auch sein mag, ist für Nils Neumeiers Arbeit zweitrangig. Er kümmert sich um den Digitalen Vertrieb bei Dumont. 

Wir glauben schon, dass unser Besuch bei Dumont gar nicht mehr besser werden kann, da geht die Tür des Vertriebsbüros auf und im Raum steht die (nach Martin Schulz) wohl berühmteste ehemalige Schülerin des Bildungsgangs Buchhandel am Joseph-DuMont-Berufskolleg Köln: Mariana Leky. - Was für eine tolle Überraschung.

Als wir kurze Zeit später das Gebäude verlassen, steht für uns fest:

Der Austausch zwischen herstellendem und verbreitendem Buchhandel ist unheimlich wichtig und für alle eine Bereicherung. Jedem sei geraten, sich zu vernetzen und auszutauschen, denn nur so können wir voneinander lernen und gemeinsam innovative Ideen entwickeln.

Wir danken den Mitarbeitern*innen des Dumont Buchverlags für diesen wunderbaren Tag!

Lynne Forster / Melina Kortmann, BT 3 A