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Ein Blick hinter die Kulissen der Mercedes-Benz Group ist immer etwas Besonderes – und genau das durften unsere ABV-Klassen gemeinsam mit einer BFS-Klasse erneut am Standort Düsseldorf erleben.

Schon beim Start wurde klar: Das wird kein gewöhnlicher Ausflug. Ausgestattet mit Audioguides, Schutzbrillen und auffälligen gelben Warnwesten tauchten wir direkt in die reale Arbeitswelt eines der modernsten Produktionsstandorte ein. Das Werk, gegründet 1962, gilt heute als weltweit größter Standort für Transporter der Marke und als Herzstück der globalen Van-Produktion. Auf rund 325.000 Quadratmetern entstehen hier unter hochmodernen Bedingungen Modelle wie der Mercedes-Benz Sprinter und der zukunftsweisende eSprinter – gefertigt von über 6.000 Mitarbeitenden und mehr als 100 Auszubildenden.

Der Tag begann mit einer multimedialen Einführung: Ein Imagefilm vermittelte nicht nur die Dimensionen und Werte des Unternehmens, sondern zeigte auch die Transformation hin zu nachhaltiger und elektrifizierter Mobilität. Besonders eindrucksvoll waren die persönlichen Einblicke der Auszubildenden, die offen und authentisch von ihrem Berufsalltag berichteten. Die Ausbildung bei Mercedes-Benz ist nicht nur vielfältig, sondern auch stark praxisorientiert und zukunftsgerichtet – von technischen über kaufmännische bis hin zu IT-Berufen.

Die Werksführung wurde von den Auszubildenden selbst durchgeführt – ganz im Sinne von „von Azubis für Azubis“. Näher an der Realität geht kaum. Mit viel Engagement führten sie uns durch zentrale Produktionsbereiche wie den hochautomatisierten Rohbau und die präzise getaktete Montage. Ergänzend erhielten wir auch spannende Einblicke in die Lackiererei – ein Bereich, der aus Sicherheitsgründen nicht betreten werden kann, dessen komplexe Abläufe aber anschaulich per Film erklärt wurden.

Auch das Ausbildungszentrum beeindruckte: Hier konnten unsere Schülerinnen und Schüler erleben, wie intensiv und praxisnah junge Menschen auf ihre Berufe vorbereitet werden. Moderne Lernumgebungen, digitale Technologien und echte Projektarbeit zeigen, wie Ausbildung heute funktioniert – und wie wichtig Eigenverantwortung und Teamarbeit dabei sind.

Zum Abschluss nutzten unsere Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, in einer offenen Fragerunde alles loszuwerden, was sie bewegt: Von Bewerbungsverfahren über Karrierechancen bis hin zu persönlichen Erfahrungen im Arbeitsalltag. Die Antworten waren ehrlich, motivierend sowie zum Teil auch überraschend.

Fazit:
Ein Tag voller Eindrücke, Perspektiven und Inspiration! Die Werksbesichtigung ist längst mehr als nur ein Ausflug – sie ist ein fester Bestandteil unserer Ausbildungsvorbereitung und ein wichtiger Baustein, um berufliche Orientierung greifbar zu machen. Und eines ist sicher: Wir kommen wieder.

Text und Foto:   Ira Mosebach-Welling