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An jeweils zwei Schultagen im Oktober und November wurden drei Oberstufenklassen der Veranstaltungskaufleute durch die Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus (ibs) bei einem Workshop zum Thema Rassismus und Diskriminierung begleitet.

Die ersten Stunden erlebten die Klassen im Präsenzunterricht, dem folgte ergänzend eine digitale Einheit. Besonders betroffen machten die Schülerinnen und Schüler die Gruppenarbeit, in der Bilder präsentiert wurden, welche einen rassistischen Hintergrund hatten. Die Aufgabe war, die Bilder zu deuten und mögliche Botschaften zu formulieren.

„Wie genau entsteht Rassismus?“, „Welche Ebenen von Rassismus gibt es?“, „Welche Personen beteiligen sich in welcher Weise daran?“ und „Was kann eine Person dagegen tun?“

In Teilgruppen wurden Videos gezeigt, in dem eine Person während eines Vorstellungsgespräches in einem Unternehmen ganz subtil rassistisch behandelt wurde. Dieses Video und viele andere Beispiele sensibilisierten die Jugendlichen für verschiedene Formen von Rassismus und Diskriminierung. „Rassismus findet häufig unbemerkt statt und Beobachterinnen und Beobachter solcher Vorfälle trauen sich oft nicht es anzusprechen. Wichtig ist es, auch als nicht unmittelbar Betroffene bzw. Betroffener zu reagieren“, so Marion Jurr, Politiklehrerin am JDBK.

Besonders hilfreich empfanden die Schülerinnen und Schüler die Erarbeitung von Handlungsmöglichkeiten für den Alltag. Zurückblickend kann man sagen, dass die Veranstalterklassen nicht nur mit Engagement und großem Interesse an den Themen des Workshops arbeiteten sondern, dass dieser ihnen auch viel gebracht hat.